Brontallo TI, ein Dorf im Wandel
Nach einer kurzen Kafipause ging es dann zur Besichtigung des wieder im Aufbau erwachten Dorfes. Die Restaurationen der altehrwürdigen Steinhäuser mit ihren markanten Steindächern, ein Wahrzeichen für Tessiner-Bauten, sind echte Juwelen.
Unser vorerst nur Spaziergang, war eindrücklich geprägt durch die zT. gut erhaltenen Chalet, erleuchtet durch den warmen Sonnenschein.
Nach eindrücklichen Gässli, Ecken- und Dachbesichtigungen ging es dann hoch zur Kirche mit dem Friedhof, der wohl den schönsten Platz auf einer Kanzel inne hat.
Nach dem eher Spaziergang durchs Dorf ging es dann steil hoch mit hohen Tritten zu einem einmaligen Aussichtspunkt mit Bänkli und Blick über das Lavizzara. Nach dem Genuss übers Tal noch wenige Schritte zum Feriensitz Verda (nicht unser). Mit einem Abstecher zur ausserhalb gelegenen Kapelle und dem Hof 934 Margonegia, starteten wir bereits den Kastanienweg hinunter in Begleitung von Geissen nach Menzonio. Ein schmuckes Dorf, das ein Ristorante hätte, wäre es offen gewesen – hat nicht sollen sein.
Von nun an gings bergab durch schöne Wiesen und gut gepflegten Steinmauern zur Ponte della Merla. Eine «romanische» Brücke über die Maggia. Nach der Brücke auf der anderen Seite der Maggia alles entlang des Steilhangs in Kastanienwälder (ein kühler Weg) zur Oase «Presa di dentro», wo wir einen kurzen Halt zum aufwärmen einlegten. Danach führte uns der Weg nach Besso, Bolle und schlussendlich zur letzten imposanten Brücke (siehe Bild) über die Maggia zurück zur Kirche San Rocco. Eine Nachmittagswanderung für ca. 2 Stunden.
